Archiv für die Kategorie „Sommer“
Der autofreie Radtag Stilfserjoch am 03. September 2011 war wieder ein voller Erfolg. 8125 Radsportler, neben vielen Teilnehmern aus Südtirol und dem oberitalienischen Raum auch Holländer, Österreicher und Engländer, traten in die Pedale, um das 2760 m hohe Stilfserjoch zu erradeln; der größte Teil kam dabei von Südtiroler Seite, vom Vinschgau herauf, der Rest über den Umbrailpass und über Bormio.
Die folgenden Fotos vom Stilfserjoch Radtag 2011 haben uns Gäste unserer Pension zur Verfügung gestellt, die an diesem tollen Bike-Event bei strahlendem Wetter teilgenommen haben. Dankeschön an Dietmar F., den Fotographen, Mike B., Ronald S., und die sportlichen Damen Elisabeth und Ina!
Nicht weniger als 7000 Biker waren beim letzten
Radtag Stilfsjerjoch auf der legendären Stilfserjoch-Straße unterwegs. Heuer findet der Radtag Stilfserjoch am Samstag, 03. September 2011 statt. Die Stilfserjoch-Straße ist dann wieder von 8.00 – 16.00 Uhr ab Trafoi bis zur Passhöhe für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die SAD (öffent. Verkehrsmittel) fährt an diesem Tag nur bis Gomagoi. Der Shuttlebus auf die Stilfserjoch-Passhöhe fährt nur um 8.05 Uhr von der SAD-Haltestelle Gomagoi, Abfahrt vom Stilfserjoch um 16.01 Uhr.
Die Stilfserjoch-Straße, gebaut 1820-1825, ist 49,2435 km lang und führt in 48 Kehren von Spondinig im Vinschgau zur Passhöhe, in weiteren 34 Kehren geht es weiter bis Bormio. Drei Nachbartäler werden durch die Silfserjoch-Straße verbunden: der Vinschgau, das Münstertal und das Veltlin sowie die Länder Südtirol, Graubünden (CH) und die Lombardei.
Nachdem auf der Straße einst besonders Pferdekutschen verkehrten, galt sie bald auch als beliebtes Ziel nicht nur für Auto- und Motorradfahrer, sondern besonders auch für Radfahrer. Jeder Radsportfan kennt heute die Stilfserjoch-Straße als Königsetappe des Giro d’Italia.
> Infos zum Radtag und zu den Rahmenveranstaltungen finden Sie hier!
> Hier gehts zu den Fotos vom Radtag Stelviobike 2010
5. Leitenturnier - Bogensportverein Venostarc
Im oberen Vinschgau befindet sich, neben der neuen
>Bogensportanlage auf dem Watles, ein schöner 3D-Bogenparcours in der Fraktion Tartsch, nahe Mals, Richtung Matsch. Den Venostarc Bogensportverein gibt es bereits seit 2004 und er liegt in einem Waldstück 300 m von der Straße Richtung Matsch. Kürzlich ging dort das 5. Leitenturnier erfolgreich über die Bühne. - Bild aus Venostarc 3D Bogenschießen -
> Bericht, Bilder und Ergebnisse sowie allgemeine Infos finden Sie hier!
Von der Zufàllhütte zur Marteller Hütte am Fuß der Gletscherwelt der Marteller Berge
Schöne Hüttenwanderung Ende Juni mit Feriengast Inge – Beschreibung der Tour:
Wir fahren mit dem Auto von Burgeis ins hinterste Martelltal bis zum Gasthaus Enzian über dem Zufritt-Stausee. Am Ende der befahrbaren Straße parken wir das Auto und starten auf der rechten Seite auf breitem Weg durch Wald aufwärts. (Mehrere Wegweiser: Gletscherlehrpfad, Lyfialm, Zufàllhütte, Marteller Hütte…) Wir überqueren den Graben des Madritschbaches und erreichen nach ½ Stunde eine etwas sumpfige Hochebene unterhalb der Zufàllhütte, die auf einer kleinen Hochfläche steht (2265 m). Von hier aus sieht man schon die Eiswände und schroffen Gipfel im Südosten. Wir halten uns nicht lange dort auf und gehen an der kleinen Kapelle vorbei links über eine kleine Rasenfläche zu einem Felsriegel. Über diesen führt der Hüttensteig empor in ein weites Becken, das von der „Plima“ in mehreren Armen durchflossen wird. Über eine Leiter steigen wir leicht hinab von einer aus großen Steinblöcken geschichteten Mauer („Bau“) und folgen dem Weg 103. Nun geht es kurz auf flachem Weg taleinwärts, dann links über einen Hang auf gutem Steig etwas steil im Zickzack zur Marteller Hütte hinauf (2610 m). Am Kreuz vor der Hütte setzen wir uns auf die Bank und genießen den fantastischen Rundblick der Gletscherwelt der 15 Dreitausender ringsum. Eine Drehscheibe etwas weiter oben weist uns die Richtungen und die Namen der Bergspitzen ringsum. Grandios ist der Blick auf das Vinschger „Matterhorn“: die Königsspitze aus dem Dreigestirn der Suldner Berge (Ortler, Zebru, Königsspitze), die aus dieser Richtung kaum bekannt ist. Nach einer Stärkung auf der Sonnenterrasse vor der Hütte steigen wir hinunter zu einem schönen See unterhalb der Hütte, der zum Verweilen einlädt.
Den Rückweg nehmen wir, auf Empfehlung zweier netter „Marteller“mit einem Lawinenhund, über den Weg Nr. 37, der zuerst in Richtung Vordere Rotspitze führt, dann aber beim Wasserfall links weitergeht. Dies ist ein sehr lohnender Rundweg, der uns auch ein Stück den Gletscherlehrpfad entlang führt. Wir erleben ein wechselndes Landschaftsbild: verschiedene Geländestufen, entsprechend den Erosionsphasen, von den Gletscherbecken gebildete Moränenwälle, ebene Flächen und Felsaufschwünge. Wir sehen die Zufrittspitze, die Vordere Rotspitze, die Veneziaspitze. Bei der Abzweigung wählen wir nicht mehr den Weg zur Zufàllhütte, sondern direkt zum Parkplatz.
Gehzeiten: Parkplatz – Zufàllhütte ½ Std., Zufàllhütte – Marteller Hütte 1½ Std., von der Marteller Hütte über den Weg 37/37a ca. 1¾ Std. Gesamtgehzeit: ca. 4 Stunden
Wissenwertes:








